BSW setzt sich erfolgreich für Verbesserung ein. Positives Gespäch mit der Leitung des Krankenhauses Köpenick.
Berlin Treptow-Köpenick, 6. September 2026
Kindernotfallversorgung muss besser werden – konstruktiver Austausch zwischen der BSW Bezirksvorsitzenden Alina Lindemann und den DRK Kliniken Berlin Köpenick
Die Verbesserung der Kindernotfallversorgung in Treptow-Köpenick bleibt ein wichtiges Anliegen des BSW-Bezirksverbands.
Im Rahmen eines Gesprächs mit der Leitung der DRK Kliniken Berlin Köpenick hat die Bezirksvorsitzende Alina Lindemann die Forderung nach einer Kinderrettungsstelle beziehungsweise nach besseren und verlässlichen Versorgungsstrukturen für Kindernotfälle im Bezirk erneut vorgebracht.
An dem Gespräch seitens der DRK Kliniken Berlin Köpenick nahmen Dr. Friese, Vorsitzender der Geschäftsführung, Herr Fazio, Kaufmännischer Leiter des Standorts Köpenick, sowie Prof. Pross, Ärztlicher Leiter des Standorts Köpenick, teil.
„Wir wollen, dass Kinder in Treptow-Köpenick im Notfall schnell und wohnortnah die notwendige medizinische Versorgung erhalten. Gerade für Familien darf es nicht davon abhängen, in welchem Teil Berlins sie leben, ob eine geeignete Anlaufstelle für ihr Kind erreichbar ist“, erklärt Alina Lindemann.
Das Gespräch verlief nach Einschätzung des BSW insgesamt konstruktiv und lösungsorientiert. Die Vertreter der DRK Kliniken machten deutlich, dass der bestehende Bedarf einer verbesserten Kindernotfallversorgung in Treptow-Köpenick grundsätzlich bekannt ist. Die Forderung des BSW nach einer Kinderrettungsstelle beziehungsweise entsprechenden Versorgungsstrukturen wurde offen aufgenommen. Das Klinikum bedankte sich ausdrücklich für den Impuls.
Von besonderer Bedeutung ist, dass das Thema nun auch bei der strategischen Planung des Standorts für die kommenden Jahre berücksichtigt werden soll. Gleichzeitig wurde nicht nur über langfristige Perspektiven gesprochen. Gemeinsam wurden auch mögliche kurzfristigere Verbesserungen der Kindernotfallversorgung und die dafür notwendigen Voraussetzungen erörtert.
Darüber hinaus ging es um die Frage, wie ein solches Vorhaben gemeinsam vorangebracht werden kann und an welchen Stellen Unterstützung durch Politik, Verwaltung und weitere zuständige Akteure erforderlich ist.
„Wir sehen das Gespräch als wichtigen ersten Schritt. Aus unserer öffentlichen Forderung nach einer besseren Kindernotfallversorgung ist ein konkreter Austausch mit dem Klinikum entstanden. Das ist positiv. Gleichzeitig wollen wir nichts versprechen, was noch nicht beschlossen ist: Eine fertige Lösung oder eine Zusage für eine Kinderrettungsstelle gibt es bislang nicht. Entscheidend ist aber, dass das Thema auf der Agenda steht und weiterverfolgt werden soll“, so Lindemann.
Der BSW-Bezirksverband Treptow-Köpenick will den weiteren Prozess konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass aus dem begonnenen Austausch konkrete Verbesserungen für die medizinische Versorgung von Kindern und Familien im Bezirk entstehen.

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