BSW Treptow-Köpenick stellt Kandidaten und Wahlprogramm vor

Berlin, den 20.07.2026

Auf einer Pressekonferenz im Rathaus Treptow hat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Treptow-Köpenick seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung am 20. September 2026 sowie die politischen Schwerpunkte für den Bezirk vorgestellt.

Bezirksvorsitzende Alina Lindemann, Spitzenkandidatin für die BVV Treptow-Köpenick und Kandidatin auf der Landesliste, stellte das Wahlprogramm unterdem Motto „Unser Treptow-Köpenick – Für Frieden. Für soziale Stabilität. Für Zusammenhalt.“ vor. Im Mittelpunkt stehen eine bürgernahe Politik, die Stärkung der Wirtschaft, bezahlbares Wohnen, eine leistungsfähige Infrastruktur, eine bessere Gesundheitsversorgung, mehr Sicherheit sowie die Förderung von Familien, Ehrenamt und Vereinen.

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende und ehemalige Bezirksstadtrat Svend Simdorn, der auf Platz 2 der BVV-Liste des BSW Treptow-Köpenick kandidiert, erklärte, seine Rückkehr in die Politik sei maßgeblich durch die aktuelle Entwicklung auf Bundesebene motiviert. Es sei für ihn nicht hinnehmbar, dass Deutschland nach den Vorstellungen der Bundesregierung wieder „kriegstüchtig“ werden solle. Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte stelle dies für ihn eine historische Zäsur dar. Zugleich betonte er, dass seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung dazu beitragen solle, die Herausforderungen des Bezirks mit Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein anzugehen.

Als Gast unterstrich der Landesvorsitzende des BSW Berlin, Dr. Alexander King, die Bedeutung Treptow-Köpenicks für die bevorstehenden Wahlen. Er machte deutlich, dass das BSW mit dem Anspruch antritt, bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung Fraktionsstärke zu erreichen und damit künftig die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Bezirk wirksam zu vertreten.

Das BSW Treptow-Köpenick setzt nach eigenen Angaben auf Erfahrung, Vernunft und neue Impulse, um den Bezirk sozial, wirtschaftlich und infrastrukturell zukunftsfähig zu gestalten.

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